Klinikum Delmenhorst im Juni 2005: Auf der Intensivstation hat die Spätschicht begonnen. Krankenpfleger Niels Högel tritt in das Zimmer eines komatösen Patienten und spritzt ihm unerlaubt ein Medikament. Kurz darauf ist der Patient tot. Und ihm folgen weitere. Hinweise auf die Machenschaften des »Todespflegers« gab es frühzeitig, doch erst ein Jahrzehnt später wird das verheerende Ausmaß seiner Taten deutlich. Nachweislich hatte Högel 91 Menschen in zwei deutschen Krankenhäusern ermordet, wofür er 2019 zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Die preisgekrönten Journalisten Karsten Krogmann und Marco Seng waren hautnah an den Ermittlungen beteiligt und rollen den Fall in ihrem Buch nun von vorn auf. Sie entlarven ein trügerisches System aus strengen Hierarchien, Abhängigkeiten und Profitgier und das Versagen der Ermittlungsbehörden. Nur der Courage weniger ist es zu verdanken, dass Högel schließlich überführt werden konnte. Mit überraschenden und teilweise schockierenden Wendungen lassen Krogmann und Seng bisher unbekannte Fakten zur Mordserie einfließen, verdichten die verschiedenen Handlungsstränge zu einer fesselnden Kriminalhandlung – und liefern ein Psychogramm des skrupellosesten Serientäters der deutschen Nachkriegsgeschichte.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
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»Sollte die AfD im Herbst 2026 die Mehrheit in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern erlangen und das Amt des Ministerpräsidenten besetzen, kann niemand sagen, dass dies überraschend gekommen sei. Mit der höhnischen Freimütigkeit eines Pausenhofschlägers formuliert die Partei inzwischen […]
- Wenn die Maschine übernimmtam 2. Oktober 2026
Kreativität ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, wenn nicht sogar diejenige, die uns zu Menschen macht. Daher sind Kunstwerke, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zustande kommen, wertlos – egal, ob es sich um Bilder, um Musik oder um Literatur handelt. Nun wird es sicherlich Leute […]
- Schon alles gesagt. Eigentlich.am 18. September 2026
Über dieses Buch ist schon alles gesagt. Zumindest fühlt es sich so an, denn ich weiß nicht, wie viele Rezensionen, Buchvorstellungen und Texte über den weltweiten Bestseller »Yesteryear« von Caro Claire Burke in den letzten Monaten geschrieben wurden. Ziemlich viele jedenfalls, zumindest war […]
- Bonjour Berlin-Tristesseam 13. September 2026
Das war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal: Als vor ein paar Monaten die Nachricht kam, dass es einen neuen Herr-Lehmann-Roman von Sven Regener geben würde, war die Freude bei mir groß. Riesengroß. Und jetzt liegt »Frankie und Freddie« gelesen neben mir und das Lehmann-Universum […]
- Sprachlos bergaufam 19. August 2026
Es ist nicht immer ganz einfach: Bespricht man einen Roman, möchte man neugierig auf das Buch machen, möchte Interesse für die Figuren und die Handlung wecken und gleichzeitig natürlich nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nichts über unvorhergesehene Wendungen schreiben oder über […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Friedhelm Rathjen sammelt in „Britlesebüchern“ Rezensionen zur britischen Literaturam 13. Oktober 2026
Von Redaktion literaturkritik.de
- Der Gründer des Dadaismus: Eine Auswahl der Gedichte von Hugo Ball wurde als ‘Poesiealbum’ veröffentlichtam 12. Oktober 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuHugo Ball: Poesiealbum 404. Auswahl Wilfried IhrigMärkischer Verlag, Wilhelmshorst 2026
- Queer, expressionistisch, Hitler-Fanam 6. Oktober 2026
Nina Schedlmayers Biografie „Hitlers queere Künstlerin“ über die österreichische Malerin und Weltkriegsteilnehmerin Stephanie HollensteinRezension von Oliver Pfohlmann zuNina Schedlmayer: Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein – Malerin und SoldatHanser Berlin, Berlin 2025
- Warum Klassiker lesen?am 30. September 2026
Thomas Groß wirbt in „Warum sich weiterlesen lohnt“ für anspruchsvolle LiteraturRezension von Michael Duszat zuThomas Groß: Warum sich Weiterlesen lohntFlur Verlag, Heidelberg 2026
- Günther Fetzer legt die grundlegend überarbeitete und stark erweiterte Auflage seiner Geschichte des Taschenbuchs voram 29. September 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuGünther Fetzer: Das Taschenbuch. Geschichte – Verlage – ReihenDe Gruyter, Berlin 2026




















































