Anfang der 2000er befindet sich Ägypten in politischer Aufbruchsstimmung. Das Interesse an Kultur, internationalem Austausch und Konsum nimmt zu. Beflügelt von dieser Euphorie möchten die Schwestern Nadia und Hind Wassef zusammen mit ihrer Freundin und Geschäftspartnerin Nihal Schawky einen Raum schaffen, der eine Brücke zwischen Ost und West schlägt. Ohne konkreten Businessplan und nur mit eigenen Ersparnissen gründen sie 2002 einen modernen Buchladen in Kairo – angesichts der wirtschaftlichen Probleme des Landes und der Tatsache, dass sie Frauen sind, ist dies nichts anderes als ein Akt der Rebellion. Knapp 20 Jahre haben sich die Diwan Bookshops zu einer erfolgreichen Buchhandelskette entwickelt. »Jeden Tag blättert das Schicksal eine Seite um« erzählt die abenteuerliche und eindrucksvolle Geschichte von ihrer Gründung, deren Mitarbeitern und Besuchern, von den Hürden des Geschäftslebens, der Zensur, der Geschichte Ägyptens und von weiblicher Selbstermächtigung im Kulturkreis Kairos. Mit ihrem eindrucksvollen Debüt hat Nadia Wassef eine Liebeserklärung an die Bücher und Buchläden geschrieben, die uns einen Weg eröffnen, über die Gesellschaft zu sprechen, uns auszutauschen und weiterzuentwickeln.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Im Krabbenkorbam 5. Juni 2026
Der Sammelband „Streit unter ‚Schwestern’“ bietet einige informative Einblicke in innerfeministische Auseinandersetzungen seit dem 19. JahrhundertRezension von Rolf Löchel zu Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.: Streit unter ‚Schwestern‘. feministische Auseinandersetzungen seit dem 19. JahrhundertUlrike Helmer Verlag, Sulzbach/Taunus 2026
- Das Trauma bleibtam 3. Juni 2026
Die in „Nobody’s Girl“ aufgezeichneten Erinnerungen an den Missbrauch von Virginia Roberts Giuffre durch Jeffrey Epstein erschütternRezension von Mechthild Hesse zuVirginia Roberts Giuffre: Nobody’s Girl. Meine Geschichte von Missbrauch und dem Kampf um GerechtigkeitYes Publishing, München 2025
- Glanz und Elend des Menschenam 2. Juni 2026
Christian Thies’ „Philosophische Anthropologie“ ist eine durchaus brauchbare „Einführung“ in dieselbeRezension von Rolf Löchel zuChristian Thies: Philosophische Anthropologie. EinführungNomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2026
- Die Gesellschaft ist nervös gewordenam 1. Juni 2026
Die Analyse des Kampfgeschehens zwischen Digitalisierung und Gesellschaft ist ein theoretisches Abenteuer. Dirk Baecker verweigert dabei Gewissheiten – und Verständlichkeit für jene, die nicht systemtheoretisch gebildet sindRezension von Hermann Rotermund zuDirk Baecker: DigitalisierungSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- „Ohne Verrat können wir uns nicht des historischen Bewusstseins entledigen“am 1. Juni 2026
Raimund Kemper über Gert Ledigs große Romane „Die Stalinorgel“ und „Vergeltung“, die deutschsprachige Kriegsliteratur und vieles andere mehrRezension von Günter Helmes zuRaimund Kemper: Zu den Romanen von Gert Ledig. Die Stalinorgel (1955) und Vergeltung (1956)Süddeutscher Pädagogischer Verlag, Stuttgart 2025




































































