Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten verfiel der dänische Autor und Journalist Kristian Leth in Schockstarre. Meldungen über Klimawandel, Naturkatastrophen und Krieg überall auf der Welt kamen hinzu und verstärkten seine Mutlosigkeit. Er sorgte sich um die Gesellschaft, um die Welt, um die Zukunft seiner Kinder. Als ihn schließlich eines Abends seine Tochter vor dem Einschlafen fragte, was überhaupt der Sinn des Lebens sei, wenn sich alles nur immer zum Schlechteren kehre, war der Tiefpunkt erreicht. Doch Kristian Leth besann sich. Er hatte Verantwortung. Aufgeben war keine Option. Also fing er an zu recherchieren, wie es um die Welt bestellt ist. Hinter die Meldungen und Berichte in den Medien zu schauen. Und kam zu überraschenden Ergebnissen. Man darf durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Denn tatsächlich wird die Welt jedes Jahr auch ein bisschen besser. Zudem ist der Mensch handlungsfähig und kann das, was er tut, überdenken und ändern. Denn schlimmer als alle Krisen dieser Welt, ist, den Glauben zu verlieren, es besser machen zu können.
Zeit-Tweets
Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Zu viele Bücher? Kann man niemals haben. Ein Textbaustein*am 4. November 2026
Manchmal, nicht oft, frage ich mich beim Blick auf die überquellenden Bücherregale oder auf die vielen, zum Teil schon bedenklich schwankenden Bücherstapel, wann ich das eigentlich alles lesen soll. Und dann kommt der nächste Buchhandlungsbesuch, bei dem ich Bücher entdecke, von denen ich bis […]
- Die Pausenhofschläger stoppenam 15. Oktober 2026
»Sollte die AfD im Herbst 2026 die Mehrheit in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern erlangen und das Amt des Ministerpräsidenten besetzen, kann niemand sagen, dass dies überraschend gekommen sei. Mit der höhnischen Freimütigkeit eines Pausenhofschlägers formuliert die Partei inzwischen […]
- Wenn die Maschine übernimmtam 2. Oktober 2026
Kreativität ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, wenn nicht sogar diejenige, die uns zu Menschen macht. Daher sind Kunstwerke, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zustande kommen, wertlos – egal, ob es sich um Bilder, um Musik oder um Literatur handelt. Nun wird es sicherlich Leute […]
- Schon alles gesagt. Eigentlich.am 18. September 2026
Über dieses Buch ist schon alles gesagt. Zumindest fühlt es sich so an, denn ich weiß nicht, wie viele Rezensionen, Buchvorstellungen und Texte über den weltweiten Bestseller »Yesteryear« von Caro Claire Burke in den letzten Monaten geschrieben wurden. Ziemlich viele jedenfalls, zumindest war […]
- Bonjour Berlin-Tristesseam 13. September 2026
Das war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal: Als vor ein paar Monaten die Nachricht kam, dass es einen neuen Herr-Lehmann-Roman von Sven Regener geben würde, war die Freude bei mir groß. Riesengroß. Und jetzt liegt »Frankie und Freddie« gelesen neben mir und das Lehmann-Universum […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Auf Schatzsuche in Michel Foucaults Nachlassam 4. November 2026
Ein bislang unbekannter Text erscheint in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Die Hermaphroditen“ und zeigt, dass die Beschäftigung mit der Geschichte selbst historisch wird angesichts eines sich erweiternden Wissens über IntergeschlechtlichkeitRezension von Nora Eckert zuMichel Foucault: Die HermaphroditenSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- Allerlei Symbiosen. Aber auch ein Schwerbelastungskörperam 26. Oktober 2026
Der Politologe Franz Walter erzählt von Leben und Werk des Feuilletongewaltigen Joachim FestRezension von Jochen Hieber zuFranz Walter: Joachim Fest. Ein Leben im 20. Jahrhundertdtv Verlag, München 2026
- Zurück in die Steinzeitam 22. Oktober 2026
Tristan Horx möchte in „Die Zukunft der Männer“ aufklären – und mündet in Banalitäten. Das ist schadeRezension von Stefan Neuhaus zuTristan Horx: Die Zukunft der Männer. Eine Generation zwischen Wut und Utopie. Über die Krise der Männlichkeit, Identitätspolitik und den Weg zur Mutual LiberationReclam Verlag, Stuttgart 2026
- Friedhelm Rathjen sammelt in „Britlesebüchern“ Rezensionen zur britischen Literaturam 13. Oktober 2026
Von Redaktion literaturkritik.de
- Der Gründer des Dadaismus: Eine Auswahl der Gedichte von Hugo Ball wurde als ‘Poesiealbum’ veröffentlichtam 12. Oktober 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuHugo Ball: Poesiealbum 404. Auswahl Wilfried IhrigMärkischer Verlag, Wilhelmshorst 2026






















































