Im Zentrum dieses ungewöhnlichen Buchs steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als Elfjähriger verfasst hat und das erkennen lässt, wie wichtig für den kleinen Jungen schon das Reisen, die Sprache und das Schreiben waren. Ergänzt wird dieses beeindruckende Dokument durch die Beschreibung derselben Reise, die der Autor Jahrzehnte später unternommen hat. Den Abschluss des Buchs macht eine Erzählung darüber, warum Ortheil in seinem Leben bestimmte Landschaften und Gegenden immer wieder aufsucht. So führt die Erzähltrias der »Moselreise« den grandiosen Künstlerroman »Die Erfindung des Lebens« fort und gibt faszinierende Einblicke in die Geheimnisse jener frühsten, familiären Bindungen, die einen Menschen lebenslang prägen.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Im Krabbenkorbam 5. Juni 2026
Der Sammelband „Streit unter ‚Schwestern’“ bietet einige informative Einblicke in innerfeministische Auseinandersetzungen seit dem 19. JahrhundertRezension von Rolf Löchel zu Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.: Streit unter ‚Schwestern‘. feministische Auseinandersetzungen seit dem 19. JahrhundertUlrike Helmer Verlag, Sulzbach/Taunus 2026
- Das Trauma bleibtam 3. Juni 2026
Die in „Nobody’s Girl“ aufgezeichneten Erinnerungen an den Missbrauch von Virginia Roberts Giuffre durch Jeffrey Epstein erschütternRezension von Mechthild Hesse zuVirginia Roberts Giuffre: Nobody’s Girl. Meine Geschichte von Missbrauch und dem Kampf um GerechtigkeitYes Publishing, München 2025
- Glanz und Elend des Menschenam 2. Juni 2026
Christian Thies’ „Philosophische Anthropologie“ ist eine durchaus brauchbare „Einführung“ in dieselbeRezension von Rolf Löchel zuChristian Thies: Philosophische Anthropologie. EinführungNomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2026
- Die Gesellschaft ist nervös gewordenam 1. Juni 2026
Die Analyse des Kampfgeschehens zwischen Digitalisierung und Gesellschaft ist ein theoretisches Abenteuer. Dirk Baecker verweigert dabei Gewissheiten – und Verständlichkeit für jene, die nicht systemtheoretisch gebildet sindRezension von Hermann Rotermund zuDirk Baecker: DigitalisierungSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- „Ohne Verrat können wir uns nicht des historischen Bewusstseins entledigen“am 1. Juni 2026
Raimund Kemper über Gert Ledigs große Romane „Die Stalinorgel“ und „Vergeltung“, die deutschsprachige Kriegsliteratur und vieles andere mehrRezension von Günter Helmes zuRaimund Kemper: Zu den Romanen von Gert Ledig. Die Stalinorgel (1955) und Vergeltung (1956)Süddeutscher Pädagogischer Verlag, Stuttgart 2025





































































