Donald Trump, die AfD und radikale Verfechter der Identitätspolitik haben etwas Wichtiges gemeinsam: Sie sehen sich als Opfer finsterer Mächte. Die neuen Opfer unterteilen die Welt in Gut und Böse. Dialog ersetzen sie durch Empörung, Fakten durch Bauchgefühle. Sie geben sich als Richter über unsere moralischen Normen, brechen diese aber ständig selbst. Ihren wachsenden Einfluss nutzen sie allein für sich, während wirklich Machtlose leer ausgehen. Nie zuvor beklagten Menschen wegen geringerer Anlässe, ihnen widerfahre gewaltiges Unrecht – und nie zuvor hatten sie damit mehr Erfolg. Dabei liegen die wahren Ursachen, weshalb wir uns ohnmächtig, benachteiligt oder bedroht fühlen, meist nicht im Hier und Jetzt, sondern in unserer Kindheit. Bestsellerautor Matthias Lohre bietet verblüffende Einsichten eines Phänomens, das unser Leben immer stärker prägt, und zeigt Auswege aus dem Opfer-Denken.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Schon alles gesagt. Eigentlich.am 18. September 2026
Über dieses Buch ist schon alles gesagt. Zumindest fühlt es sich so an, denn ich weiß nicht, wie viele Rezensionen, Buchvorstellungen und Texte über den weltweiten Bestseller »Yesteryear« von Caro Claire Burke in den letzten Monaten geschrieben wurden. Ziemlich viele jedenfalls, zumindest war […]
- Bonjour Berlin-Tristesseam 13. September 2026
Das war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal: Als vor ein paar Monaten die Nachricht kam, dass es einen neuen Herr-Lehmann-Roman von Sven Regener geben würde, war die Freude bei mir groß. Riesengroß. Und jetzt liegt »Frankie und Freddie« gelesen neben mir und das Lehmann-Universum […]
- Sprachlos bergaufam 19. August 2026
Es ist nicht immer ganz einfach: Bespricht man einen Roman, möchte man neugierig auf das Buch machen, möchte Interesse für die Figuren und die Handlung wecken und gleichzeitig natürlich nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nichts über unvorhergesehene Wendungen schreiben oder über […]
- Ich packe meinen Kofferam 23. Juli 2026
Reisebibliothek. Was für ein wunderbares Wort, es verbindet die beiden schönsten Beschäftigungen miteinander – das Lesen und das Reisen. Auf Wikipedia ist eine Definition zu finden, die wie folgt lautet: »Eine Reisebibliothek ist eine eigens zusammengestellte Anzahl oder Reihe von Büchern, […]
- Ein Dorf am Ende der Weltam 19. Juli 2026
Stellt euch vor, ihr reist durch Italien. Ihr kommt dabei durch Städte, kleine Orte und völlig abgelegene Dörfer. Stellt euch ein solch einsames Dorf vor, es liegt vielleicht auf einem Bergrücken. Ihr erreicht es am frühen Nachmittag, es gibt einen Supermercado, der gerade Mittagspause hat, […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Tradierung des Allgegenwärtigenam 16. September 2026
Marcus Martin betrachtet „Deutungsmuster des Todes in lateinischen und deutschsprachigen Troja-Texten vom 12. bis 16. Jahrhundert“Rezension von Jörg Füllgrabe zuMarcus Martin: Deutungsmuster des Todes in lateinischen und deutschsprachigen Troja-Texten vom 12. bis 16. JahrhundertErich Schmidt Verlag, Berlin 2026
- Das Heimchen am Webstuhl?am 15. September 2026
Mara Golds Buch „Antike Mythen ohne Männer“ informiert aus feministischer Sicht über weibliche Figuren Rezension von Rolf Löchel zuMara Gold: Antike Mythen ohne Männer. Jungfrau, Mutter, Kriegerin, Göttin, Monster u. a. Feministische Lesarten erobern bekannte Geschichte(n) zurückDuMont Buchverlag, Köln 2026
- Im Streben nach der großen Einfachheit der Formam 14. September 2026
Vor 150 Jahren wurde Paula Modersohn-Becker geborenRezension von Klaus Hammer zuAndrea Reidt: Paula in Paris. Paula Modersohn-Becker in der Welthauptstadt der Kunstebersbach & simon, Berlin 2026
- Im Streben nach der großen Einfachheit der Formam 14. September 2026
Vor 150 Jahren wurde Paula Modersohn-Becker geborenRezension von Klaus Hammer zuDoris Hansmann: Paula Modersohn-BeckerWienand Verlag, Köln 2015
- Die außergewöhnliche Liebesgeschichte von „Lou“ und „Schnucke“am 14. September 2026
Dagmar von Gersdorff zeichnet in der lesenswerten Doppelbiographie „Alle Schönheit, aller Zauber“ das Leben von Lucie und Hermann von Pückler-Muskau nachRezension von Horst Schmidt zuDagmar von Gersdorff: ‚Alle Schönheit, aller Zauber‘. Lucie und Hermann von PücklerInsel Verlag, Berlin 2026




































































