Leipziger Buchmesse – Dimitré Dinev über „Zeit der Mutigen“

Leipziger Buchmesse - Dimitré Dinev über Monumental, ironisch, verästelt – 100 Jahre Zeitgeschichte entlang der Donau begleitet Dinevs Roman „Zeit der Mutigen“. Das Schreiben des über 1.100 Seiten starken Buchs sei eine Art Pilgerreise gewesen, sagt er. Seine Leser lädt er ein, ihm zu folgen.

von Oppen, Stephanie

Zum: Deutschlandradio

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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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