Donald Trump, die AfD und radikale Verfechter der Identitätspolitik haben etwas Wichtiges gemeinsam: Sie sehen sich als Opfer finsterer Mächte. Die neuen Opfer unterteilen die Welt in Gut und Böse. Dialog ersetzen sie durch Empörung, Fakten durch Bauchgefühle. Sie geben sich als Richter über unsere moralischen Normen, brechen diese aber ständig selbst. Ihren wachsenden Einfluss nutzen sie allein für sich, während wirklich Machtlose leer ausgehen. Nie zuvor beklagten Menschen wegen geringerer Anlässe, ihnen widerfahre gewaltiges Unrecht – und nie zuvor hatten sie damit mehr Erfolg. Dabei liegen die wahren Ursachen, weshalb wir uns ohnmächtig, benachteiligt oder bedroht fühlen, meist nicht im Hier und Jetzt, sondern in unserer Kindheit. Bestsellerautor Matthias Lohre bietet verblüffende Einsichten eines Phänomens, das unser Leben immer stärker prägt, und zeigt Auswege aus dem Opfer-Denken.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- In Berlin gewesen. Bücher gekauft.am 12. März 2026
Die Buchhandlungslandschaft in Deutschland ist einzigartig in der Welt. Nirgendwo sonst gibt es ein solch dichtes Netz an unabhängigen und inhabergeführten Buchhandlungen. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit, denn es sind fragile Handelsstrukturen. Unabhängige Buchhandlungen stehen unter […]
- Schlamm und Drohnenam 24. Februar 2026
1.461 Tage. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen überzieht das russische Terrorregime die Ukraine mit Krieg. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen werden ukrainische Städte, Dörfer, Landstriche verwüstet, sterben Menschen. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen leidet die […]
- Über Haltung in schwierigen Zeitenam 2. Februar 2026
Ich bin wütend. Wütend auf den persönlichkeitsgestörten Widerling, der zusammen mit seiner Entourage das Weiße Haus beschmutzt. Wütend auf den Verbrecher im Kreml, der nicht nur einen Krieg in, sondern gegen Europa führt. Wütend auf die Mörder-Mullahs in Teheran, die ihr eigenes Volk […]
- Leipziger Wohnzimmerlesung 2026am 30. Januar 2026
Schon eine kleine Tradition: Unsere Leipziger Wohnzimmerlesung. Die Leipziger Buchmesse ist seit vielen Jahren ein fester Termin in meinem Kalender. Einer, auf den ich mich jedes Mal besonders freue – denn es ist immer wieder etwas Besonderes, all die literaturbegeisterten und buchaffinen […]
- Nichts ist, wie es scheintam 25. Januar 2026
Als 2016 der Roman »Endgültig« von Andreas Pflüger erschien, entschied sich der Suhrkamp Verlag zum ersten Mal in seiner Verlagsgeschichte, das Wort »Thriller« auf den Umschlag zu drucken. Es folgten die beiden Fortsetzungen »Niemals« und »Geblendet«, danach die Romane »Ritchie Girl« […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Wiener Spätaufklärung aus Mallersdorfam 2. April 2026
Der Tagungsband „Aufklärung zwischen Praxis und Utopie“ nimmt den vergessenen Autor Johann Pezzl in den FokusRezension von Klaus Hübner zuFranz Fromholzer; Johann Kirchinger; Manfred Knedlik (Hg.): Aufklärung zwischen Praxis und Utopie. Das literarische Schaffen Johann Pezzlswbg – Wissen. Bildung. Gemeinschaft, Darmstadt 2025
- Schwerelos über die Schwere dieser Welt schreibenam 1. April 2026
Bernhard Huß begibt sich in „Die unglaubliche Leichtigkeit eines schweren Autors, oder: Calvino liest Boccaccio“ auf die Spur nach den verborgenen Vernetzungen der LiteraturRezension von Thorsten Paprotny zuBernhard Huß: Die unglaubliche Leichtigkeit eines schweren Autors, oder: Calvino liest BoccaccioChronos Verlag, Zürich 2025
- Die Aushöhlung des Rechtsstaats?am 31. März 2026
In seinem 2024 erschienenen Buch „Law statt Order. Der Kampf um den Rechtsstaat“ bescheinigt Maximilian Pichl den demokratischen westlichen Gesellschaften eine Krise der RechtsstaatlichkeitRezension von Gertrud Nunner-Winkler und Wolfgang van den Daele zuMaximilian Pichl: Law statt Order. Der Kampf um den RechtsstaatSuhrkamp Verlag, Berlin 2024
- Vielleicht nicht ganz gendergerecht?am 30. März 2026
Im „Lesebuch Frauenlob“ binden Uta Störmer-Caysa und Claudia Lauer verschiedene Beiträge rund um den mittelalterlichen Dichter zu einem bunten Strauß zusammenRezension von Jörg Füllgrabe zuUta Störmer-Caysa; Claudia Lauer (Hg.): Lesebuch Frauenlob. Texte, Übersetzungen, KommentareUniversitätsverlag Winter, Heidelberg 2021
- Simone Frielings neues Buch über Ingeborg Bachmannam 30. März 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuSimone Frieling: Annäherungen an Ingeborg Bachmannebersbach & simon, Berlin 2026




































































