Die Jury des Deutschen Buchhandlungspreises distanziert sich vom Ausschluss der drei Buchhandlungen, der außerhalb ihres Einflussbereichs lag. Buchhandlungen sollten als „Orte der Meinungsbildung und der gelebten Meinungsfreiheit“ durch den Preis in ihrer Vielfalt und Breite sichtbar gemacht werden.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Gelebte Lebenam 28. April 2026
»Intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde innewürde, dass ich gar nicht gelebt hatte.« Dieses Zitat von Henry David Thoreau wurde 1989 durch den Film »Der Club der toten Dichter« weltbekannt. […]
- Literatur verbindetam 17. April 2026
Literatur verbindet Menschen. Diese Erkenntnis mag nicht neu sein, aber selten habe ich dies so unmittelbar gespürt wie bei unserer Leipziger Wohnzimmerlesung. Wie immer – so kann man inzwischen sagen – stellt mein guter Freund Hannes Lehner während der Leipziger Buchmesse sein Wohnzimmer […]
- Kaffeesatzlesen für eine Dekade: Zehn Jahre späteram 12. April 2026
Im März 2016 erschien ein Text von mir in der Zeitschrift »Streifband«, dem Magazin des Studienganges Buchherstellung an der HTWK Leipzig. Er trug den Titel »Kaffeesatzlesen für die nächste Dekade«. Ich war gebeten worden, einen Beitrag über die Zukunft der Buchbranche zu schreiben – eine […]
- In Berlin gewesen. Bücher gekauft.am 12. März 2026
Die Buchhandlungslandschaft in Deutschland ist einzigartig in der Welt. Nirgendwo sonst gibt es ein solch dichtes Netz an unabhängigen und inhabergeführten Buchhandlungen. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit, denn es sind fragile Handelsstrukturen. Unabhängige Buchhandlungen stehen unter […]
- Schlamm und Drohnenam 24. Februar 2026
1.461 Tage. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen überzieht das russische Terrorregime die Ukraine mit Krieg. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen werden ukrainische Städte, Dörfer, Landstriche verwüstet, sterben Menschen. Seit tausendvierhunderteinundsechzig Tagen leidet die […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Autobiographisches Schreiben als Seiltanzam 12. Mai 2026
In seinem Lebensbericht „Sepp“ offenbart sich Hans Ulrich Gumbrecht als unzuverlässiger ErzählerRezension von Günter Rinke zuHans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz | Eine intellektuelle AutobiographieSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- Vom Misstrauen zur Katastropheam 12. Mai 2026
Sergej Slutsch und Carola Tischler sammeln in einem umfangreichen Editionsprojekt Quellen zu den deutsch-sowjetischen Beziehungen in den 1930er Jahren Rezension von Franz Sz. Horváth zuSergej Slutsch; Carola Tischler (Hg.): Deutschland und die Sowjetunion 1933-1941. Band 2: Januar 1935 – April 1937Oldenbourg Verlag, München 2019
- Edle Wilde im ewigen Eis?am 11. Mai 2026
Daniel Alexander Nagelstutz will in „Die neue Eiszeit“ den Grönland-Diskurs im deutschsprachigen Raum einer imagologischen Analyse unterziehenRezension von Miriam Seidler zuDaniel Alexander Nagelstutz: Die neue Eiszeit. Eine imagologische Analyse des Grönland-Diskurses im deutschsprachigen Raum (1933-2021)Königshausen & Neumann, Würzburg 2023
- Rebellinnen wohl oft, kaum je aber der Philosophieam 8. Mai 2026
Kristin Gjesdals Buch „Rebellinnen der Philosophie“ ist allenfalls bedingt zu empfehlenRezension von Rolf Löchel zuKristin Gjesdal: Rebellinnen der Philosophie. Frauen, die das Denken der Moderne geprägt habenEichborn Verlag, Köln 2025
- Chaos und Trauma in der New York-basierten Literatur nach 9/11am 8. Mai 2026
Beatrice Melodia Festa beschreibt in “Flaneur” das New York nach dem Fall der TürmeRezension von Mechthild Hesse zuBeatrice Melodia Festa: The Flâneur and Post-9/11 Literature. Texturing 9/11 through Urban Walking in Contemporary American FictionFrank & Timme Verlag, Berlin 2025





































































