Eine Stillempfehlung der WHO lautet: mindestens 6 Monate ausschließlich stillen. Verstanden wird dabei aber häufig: spätestens nach 6 Monaten abstillen. Frauen, die ihrem Kind über diesen Zeitraum hinaus die Brust geben, sind konfrontiert mit Unwissen („Ihr Kind wird nicht richtig versorgt.“), Verdächtigungen („Du kannst nicht loslassen.“) und Bewertungen („Das ist doch nicht normal!“). Viele Mütter stillen ihre Kinder nach dem ersten Lebensjahr daher nur noch heimlich und sprechen kaum darüber – obwohl sehr viele Kinder auch im zweiten oder dritten Lebensjahr den Trost und die Nähe an der Mutterbrust suchen und von den Inhaltsstoffen der Muttermilch profitieren. Dieses Buch soll über wesentliche Fakten des langen Stillens aufklären, das Tabu brechen, Familien entlasten und mit Klischees aufräumen.
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Ich packe meinen Kofferam 23. Juli 2026
Reisebibliothek. Was für ein wunderbares Wort, es verbindet die beiden schönsten Beschäftigungen miteinander – das Lesen und das Reisen. Auf Wikipedia ist eine Definition zu finden, die wie folgt lautet: »Eine Reisebibliothek ist eine eigens zusammengestellte Anzahl oder Reihe von Büchern, […]
- Ein Dorf am Ende der Weltam 19. Juli 2026
Stellt euch vor, ihr reist durch Italien. Ihr kommt dabei durch Städte, kleine Orte und völlig abgelegene Dörfer. Stellt euch ein solch einsames Dorf vor, es liegt vielleicht auf einem Bergrücken. Ihr erreicht es am frühen Nachmittag, es gibt einen Supermercado, der gerade Mittagspause hat, […]
- In der Wüste ist das Licht zu Hauseam 27. Juni 2026
»Ich lese keine Krimis.« Diesen Satz höre ich regelmäßig und er trifft bei mir auf völliges Unverständnis. Denn ich finde es schade, wenn man als Leser solche Genre-Schranken im Kopf hat. Natürlich verstehe ich gut, dass einem nicht der Sinn steht nach Gemetzel, brutalen Schilderungen von […]
- Das rote Glas der Pfaueninselam 10. Juni 2026
Wenn man sich für Bücher und Literatur begeistert, in einem Blog darüber schreibt und gleichzeitig in der Verlagsbranche arbeitet, dann kann es vorkommen, dass sich manchmal Privates und Berufliches miteinander vermischen. Und dann besucht man an einem frühsommerlichen Tag im Mai einen ganz […]
- In der Zeitschleifeam 21. Mai 2026
Es sind eigentlich nur ein paar Blätter Papier und doch so viel mehr als das. Ein Blick zurück durch die Jahrzehnte. Eine Pforte für eine gedankliche Zeitreise, verbunden mit dem Gefühl, gleichzeitig in einer immer gleichen Zeitschleife festzustecken. Oder ganz profan: Eine alte Zeitung, eine […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Max Becks Studie „Philosophieren im Exil“ untersucht erstmals vergleichend, welche Rolle die Exilerfahrung nach 1933 für den Logischen Empirismus und die Kritische Theorie spielteam 23. Juli 2026
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuMax Beck: Philosophieren im Exil. Logischer Empirismus und Kritische Theorie 1933–1945Schwabe Verlag, Basel 2026
- Der Mann hinter den Masken: Eribon auf den Spuren Michel Foucaultsam 20. Juli 2026
Die erweiterte Neuausgabe von Didier Eribons Biographie zeigt, wie aus einem verletzlichen, widersprüchlichen Menschen einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts wurdeRezension von Sebastian Meißner zuDidier Eribon: Michel Foucault. Eine Biographie. Erweiterte NeuausgabeSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- Erfahrungen stoßen uns nicht einfach zuam 17. Juli 2026
Fritz Breithaupt setzt sich in „Einmal, Zweimal, Keinmal“ mit Kulturtechniken der Kognition auseinander. Allerdings bleiben einige Fragen offenRezension von Hermann Rotermund zuFritz Breithaupt: Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machenSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
- Hauen und Schlagen im Bildam 16. Juli 2026
Thomas Kaufmann begibt sich auf die Spuren des Bauernkrieges als „Medienereignis“Rezension von Jörg Füllgrabe zuThomas Kaufmann: Der Bauernkrieg. Ein MedienereignisHerder Verlag, Freiburg 2024
- Goethes Werk als Denkraumam 16. Juli 2026
Gustav Seibts „Ein Sommer mit Goethe“ zeigt, warum große Literatur nicht erklärt, sondern immer wieder neu gelesen werden willRezension von Umit Yilmaz zuGustav Seibt: Ein Sommer mit GoetheVerlag C.H.Beck, München 2026




































































