Schlagwort: Kultur
Bachmann-Wettbewerb – Eine Literaturinsel inmitten von Krisen
Bei großer Hitze wurden die verteilten Texte des Bachmann-Wettbewerbs auch als Fächer genutzt, erzählt Literaturkritikerin Wiebke Porombka. Insgesamt empfindet sie es als Privileg, dass die…
Bachmann-Preisträgerin – Lena Schätte: Es mangelt an Worten für große Körper
In “Was wir tragen” beschreibt Lena Schätte, wie zwei dicke Freundinnen vor den Blicken ihrer Mitschüler fliehen. Sie essen heimlich und baden nachts. Der Text,…
Bachmannpreis 2026 – Was die Gewinnerinnen und Gewinner bewegt
Frisch ausgezeichnet blicken die Preisträger und Preisträgerinnen auf ihre Texte und ihren Weg nach Klagenfurt. Sie erzählen von literarischen Anfängen, persönlichen Erfahrungen und den Themen,…
NBA-Spieler-Mutter – Beate Wagner: „Für mich sind sie keine Marke, sondern meine Kinder“
Die „Wagner Brothers“ aus Berlin sind Superstars im US-Basketball. Ihr Erfolg hat auch das Leben ihrer Mutter geprägt: Doch Beate Wagner ist nicht nur „NBA-Mum“….
Literatur-Debatte – Autorinnen wehren sich: „Auf der Damentoilette hat das Patriarchat Pause“
Auf die Schmähkritik von Denis Scheck antwortet ein Sammelband mit 22 Liebeserklärungen an die Damentoilette. Wir sprechen in Klagenfurt mit Autorinnen über Frauen im Literaturbetrieb…
Bachmann-Preis – Halbzeitbilanz beim Lesewettbewerb in Klagenfurt
Ein wütend-ironischer Blick auf Österreich, ein autofiktionaler Text über Brustkrebs, Reflexionen über Trieb und Transzendenz: Die Texte beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gehen unter die Haut. Nach zwei…
Bachmann-Preis – Erste Favoriten beim Wettlesen in Klagenfurt
14 Autorinnen und Autoren lesen gerade bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt um die Wette. Die Jury bekam dabei pointierte wie auch leise…
Ukrainische Meistererzählungen – Literatur als Teil des ukrainischen Nationalbewusstseins
Eine Sammlung von Erzählungen ukrainischer Autorinnen und Autoren aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt deren Widerstandsgeist auf der Suche nach Selbstbestimmung und Freiheit. Erzählungen über…
Andrea Stoll: „Zwei Menschen sind in mir“ – Porträt einer machtbewussten wie verletzlichen Frau
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann zeigt eine neue Biografie, wie ambivalent ihr Leben war. Die Schriftstellerin wechselte ungebunden zwischen Ländern und Lebenspartnern – doch…
Christian Baron – Eine Frage der Klasse
Christian Baron hat ihn geschafft: den Bildungsaufstieg raus aus Armut und Gewalt – mit Glück und Unterstützung. Heute setzt sich der Autor dafür ein, dass…
Christoph Möllers, Nils Weinberg: „Öffentliche Kunstfreiheit“ – Kunst darf (fast) alles
Einerseits gibt es im Grundgesetz ein Diskriminierungsverbot, andererseits gilt die Kunstfreiheit. Was bedeutet das z.B. für antisemitische Kunstwerke? Auch für die gilt die Kunstfreiheit, betonen…
Ingeborg Bachmann – Neue Biografien enthüllen verdrängte Familiengeschichte
Ingeborg Bachmanns Werk wird anlässlich ihres 100. Geburtstags im Kino, in der Oper und in Büchern neu entdeckt. Literaturkritikerin Elke Schlinsog stellt drei neue Bachmann-Biografien…
Wiener Krimipreis 2026: Die Shortlist
Die Shortlist für den Wiener Krimipreis (vormals Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur) steht fest. Fünf Titel konkurrieren um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Stadt…
„Über Söhne“ – Ein ehrlicher Blick auf Jungen in einer komplexen Zeit
„Mit dem werden Sie noch viel Spaß haben“ – lautete einer der Kommentare zu ihrem Sohn. Simone Buchholz erzählt in ihrem Buch „Über Söhne“ herzlich…
Ewald Arenz: „Fünf, sechs, sieben, acht“ – Die Schatten nicht gelebter Träume
Ein sechzigjähriger Stepptänzer setzt sich mit dem Altwerden auseinander – und mit den verpassten, ungelebten Möglichkeiten seines Lebens. Doch was versäumt wurde, lässt sich nicht…
Miriam Carbe – „Unerwünschte Töchter“: Wie sich ein Gefühl vererbt
Ihre eigene Oma versuchte, ihre Geburt zu verhindern: Miriam Carbe entdeckt in den Tagebüchern ihrer Ahnen ein erschütterndes Muster. In ihrer Familie erleben vier Frauen…
Valzhyna Mort – Long Lines, Long Days – Berliner Rede zur Poesie 2026
Im Zentrum von Valzhyna Morts „Berliner Rede zur Poesie“ steht das Foto einer alten Frau mit Kind, die vor den Fluten des von Russland zerstörten…
Film – Sandra Hüller lässt Ingeborg Bachmanns Texte sprechen
Regina Schillings Film über Ingeborg Bachmann ist eine ungewöhnliche Annäherung, keine klassische Biografie. Der Hauptdarstellerin Sandra Hüller bedeutet die österreichische Schriftstellerin sehr viel: Eine Welt…
Non-Fiction – US-Sachbücher, die Geschichte geschrieben haben
Welche US-amerikanischen Sachbücher waren nicht nur genreprägend, sondern haben die Welt verändert? Wir stellen sie vor: vom wütenden antimonarchistischen Pamphlet über Tagebücher eines ehemals versklavten…
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Rezensionen
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Sprachlos bergaufam 19. August 2026
Es ist nicht immer ganz einfach: Bespricht man einen Roman, möchte man neugierig auf das Buch machen, möchte Interesse für die Figuren und die Handlung wecken und gleichzeitig natürlich nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nichts über unvorhergesehene Wendungen schreiben oder über […]
- Ich packe meinen Kofferam 23. Juli 2026
Reisebibliothek. Was für ein wunderbares Wort, es verbindet die beiden schönsten Beschäftigungen miteinander – das Lesen und das Reisen. Auf Wikipedia ist eine Definition zu finden, die wie folgt lautet: »Eine Reisebibliothek ist eine eigens zusammengestellte Anzahl oder Reihe von Büchern, […]
- Ein Dorf am Ende der Weltam 19. Juli 2026
Stellt euch vor, ihr reist durch Italien. Ihr kommt dabei durch Städte, kleine Orte und völlig abgelegene Dörfer. Stellt euch ein solch einsames Dorf vor, es liegt vielleicht auf einem Bergrücken. Ihr erreicht es am frühen Nachmittag, es gibt einen Supermercado, der gerade Mittagspause hat, […]
- In der Wüste ist das Licht zu Hauseam 27. Juni 2026
»Ich lese keine Krimis.« Diesen Satz höre ich regelmäßig und er trifft bei mir auf völliges Unverständnis. Denn ich finde es schade, wenn man als Leser solche Genre-Schranken im Kopf hat. Natürlich verstehe ich gut, dass einem nicht der Sinn steht nach Gemetzel, brutalen Schilderungen von […]
- Das rote Glas der Pfaueninselam 10. Juni 2026
Wenn man sich für Bücher und Literatur begeistert, in einem Blog darüber schreibt und gleichzeitig in der Verlagsbranche arbeitet, dann kann es vorkommen, dass sich manchmal Privates und Berufliches miteinander vermischen. Und dann besucht man an einem frühsommerlichen Tag im Mai einen ganz […]
Literaturkritik
Embedded gemäß EuGH – Beschluss vom 21.10.2014 – Az. C-348/13
- Die Handschrift verrate das Dämonischeam 19. August 2026
Der Band „Stefan Zweig und Friedrich Hölderlin: Eine literarische Begegnung“ zeigt, dass Zweig ein vergessener Anführer der Hölderlinrenaissance zu Beginn des letzten Jahrhunderts warRezension von Hendrik Buchholz zuElena Polledri; Arturo Larcati; Andrea Capovilla: Stefan Zweig und Friedrich Hölderlin. Eine literarische BegegnungVerlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2026
- „Pädagogik ist das allgemeine Stekkenpferd unsers Zeitalters“am 18. August 2026
Ein Sammelband rückt den bedeutenden Schulmann und Schulreformer Friedrich Gedike (1754-1803) ins RampenlichtRezension von Günter Helmes zuFrank Tosch; Stefan Kipf; Andreas Fritsch (Hg.): Friedrich Gedike (1754–1803). Aufklärer – Schulreformer – Publizist. Bildungshistorische Reflexionen – QuellenFrank & Timme Verlag, Berlin 2026
- Was im Jahre 1302 im Bargello geschaham 18. August 2026
„Florenz – Stadt der Dichter. Eine literarische Spurensuche“ von Karl Philipp Ellerbrock schickt vor allem Fachleute auf eine spannende ZeitreiseRezension von Irina Brüning zuKarl Philipp Ellerbrock: Florenz – Stadt der Dichter. Eine literarische SpurensucheSchwabe Verlag, Basel 2026
- Ein Büchlein der besonderen Artam 18. August 2026
Dominik Sustecks „Andersräume – Vom Lärm der Stadt zur Weite des Raumes – Kölner Kirchen, Orgelklang und Stille” ist ein Reiseführer der besonderen ArtRezension von Karl Bellenberg zuDominik Susteck: Andersräume. Vom Lärm der Stadt zur Weite des Raumes: Kölner Kirchen, Orgelklang und StilleAre Musik Verlag, Mainz 2026
- Wahnsinniges und sinnig Wahnhaftes in Videospielenam 18. August 2026
Der Darstellung psychischer Krankheiten und den auf sie gerichteten Institutionen in Videospielen widmet sich Stefan Heinrich Simond in „Pixelated Madness“ und unternimmt den Versuch, diese als ästhetisches Phänomen zu typologisierenRezension von Martin Janda zuStefan Heinrich Simond: Pixelated madness. The Construction of Mental Illnesses and Psychiatric Institutions in Video GamesVerlag Werner Hülsbusch, Glückstadt 2023




















































































