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Kriminalroman

The High Heels Signature

„Wer in Deutschland einen Menschen töten will, braucht sich nicht allzu viele Gedanken zu machen …“

 

SERIENMORD IN DER SCHLÖSSERSTADT POTSDAM

Ein Mord erschüttert die schöne Schlösserstadt Potsdam. Die Opfer werden brutal zusammengeschlagen und zum Sterben zurückgelassen - mit dem Wundmal eines Stöckelschuhs auf dem Rücken.

 

Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Es gilt, den Mörder zu stoppen, bevor er erneut zuschlagen kann. Doch dann stimmen die forensischen Ergebnisse nicht mehr mit dem Täterprofil überein. Und die Spuren führen nach Asien und Afrika.

Ein Jogger findet im Park Sanssouci einen leblosen jungen Mann.

Ausgeprägte Totenflecke an den unteren Gliedmaßen, Nasenbeinfraktur, der Wirbelkörper und die achte und neunte Rippe sind gebrochen, Abdrücke von Stöckelschuhen auf Brust, Rücken und Gliedmaßen. Geschätzte Schuhgröße zwischen achtunddreißig und vierzig. Der Imageschaden, der Potsdam als beliebtes Reiseziel und Freizeitzentrum zugefügt wird, ist immens. Und das gerade dann, als Potsdams Oberbürgermeister Björn Schünemann offiziell die Sicherheit Potsdams verkünden will, insbesondere für die rund achthundert Wissenschaftler aus vierzig Ländern, die zur 11. internationalen Permafrostkonferenz erwartet werden. 

Der Profiler, Kommissar Alex Schiffer

Der unumstrittene Spitzenkriminalist der nordrhein-westfälischen Landespolizei zählt zu den versiertesten Spürnasen Deutschlands und kann sich offenbar in die Psyche eines Serientäters hineinversetzen. Er bringt jahrelange Berufserfahrung mit, satte siebenunddreißig Jahre der Untersuchung und Analyse sowohl des Tatorts und des Tatablaufs als auch der Motive hinter den Verbrechen.

Kommissar Alex Schiffer versteht, weshalb ein Mensch tötet. Er hat mit unzähligen Mördern gesprochen. Im Allgemeinen kommt er vor allem dort zum Einsatz, wo die Forensik versagt.

Die Fahndung nach einer Unfallflüchtigen, die mit roten Stöckelschuhen auf einem Motorrad vor drei Monaten gesehen wurde, läuft noch auf Hochtouren.

Nach dem Motorradunfall von Florian Theodore Stöter ist der Polizei ein leicht zu übersehender Patzer unterlaufen. Man habe deshalb zunächst nicht wegen versuchten Mordes ermittelt, sondern wegen Fahrerflucht. Stöters Rückenmarksverletzung rückt erst in den Fokus der Ermittlungen, nachdem die Leiche von Oliver Klinkhammer in dessen Keller gefunden wird. Erst dann erhärtet sich der erste Verdacht auf ein vorsätzliches Delikt gegen das Motorradopfer.

Ein gemeinsamer Nenner bei allen Opfern ist die Wirbelkörperfraktur, die zu der nachfolgenden Rückenmarkskompression führt. Alle Opfer erleiden durch eine massive Gewalteinwirkung eine Lochfraktur im Rücken, die sehr präzise gezielt ist.